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Kraft-Wärme-Kopplung

Eine Technik, doppelter Nutzen

Mittels eines Generators werden im Blockheizkraftwerk aus Gas elektrische Energie und Wärme gewonnen.
Ein solches Blockheizkraftwerk kommt im Energiebunker in Wilhelmsburg zum Einsatz.
Der Pufferspeicher fasst zwei Millionen Liter Wasser und speichert Wärme, die er bei bedarf wieder abgibt.

Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) ist ein besonders effizientes Verfahren, weil gleichzeitig Strom und Wärme  gewonnen werden. Die Erzeugung erfolgt in sogenannten Blockheizkraftwerken (BHKW). Erdgas  oder regenerative Brennstoffe wie Biomethan treiben einen Verbrennungsmotor an. Der Motor wiederum setzt einen Generator in Bewegung, der die erzeugte Kraft in Strom umwandelt. Parallel wird die entstehende Abwärme über einen Wärmetauscher rückgewonnen und direkt vor Ort für Heizwärme  und Warmwasserbereitung genutzt.

Der Nutzungsgrad steigt auf 90%, die CO2-Emissionen sinken. Bereits angewendet wird das KWK-Prinzip der dezentralen, autarken Energienutzung im Verwaltungsgebäude von HAMBURG WASSER und in einem Wohnkomplex der SAGA GWG. Und im großen Stil geht es weiter: Im „Energieverbund Neue Mitte Wilhelmsburg“ vernetzt HAMBURG ENERGIE Erzeugungsanlagen in verschiedenen Gebäuden auf der Elbinsel. Die Zentrale dieses Verbunds bildet ein mit Biomethan betriebenes BHKW. Ein zweites hat im  Energiebunker an der Neuhöfer Straße Platz gefunden und speist dort Wärme in einen Speicher mit zwei  Millionen Litern Wasser ein.


Blockheizkraftwerke von HAMBURG ENERGIE

  • Anzahl: 3
  • Leistung:
    1 Megawatt Strom
    1,45 Megawatt Wärme
  • Versorgte Haushalte:
    1.900 Strom
    2.000 Wärme
  • CO2-Einsparung: knapp 2.900 Tonnen

So funktioniert´s

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