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Zertifikat: ok power-Label

30.03.2011

HAMBURG ENERGIE als bundesweit erstes Unternehmen mit neuem ok-power Label ausgezeichnet

Der städtische Energieversorger verpflichtet sich verbindlich, für seine Kunden in neue regenerative Energieerzeugungsanlagen zu investieren.

HAMBURG ENERGIE setzt sich für den Ausbau der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien in Hamburg und der Metropolregion ein. Je mehr Kunden zum städtischen Energieversorger wechseln, desto mehr investiert das Unternehmen vor Ort in neue regenerative Erzeugungsanlagen. Für dieses Engagement ist HAMBURG ENERGIE jetzt von EnergieVision e.V. mit dem ok-power Label nach dem neuen Initiierungsmodell ausgezeichnet worden – als erstes Unternehmen in Deutschland.
Die Zertifizierung enthält eine klare Verpflichtung: „Für jeden Privatkunden, der zu uns wechselt, bauen wir innerhalb von fünf Jahren regenerative Energieerzeugungsanlagen auf, die mindestens der Hälfte seines Verbrauchs entsprechen. Gleichzeitig wird unseren Kunden vom ersten Tag an zu einhundert Prozent Ökostrom geliefert“, erklärt HAMBURG ENERGIE-Geschäftsführer Michael Beckereit. Wechselt beispielsweise ein Vier-Personen-Haushalt mit 4.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch, muss HAMBURG ENERGIE in den kommenden fünf Jahren mindestens seinen halben Jahresverbrauch in eigenen Anlagen erbringen. Auf diese Weise trägt jeder Wechselnde direkt dazu bei, dass in Hamburg und Umgebung neue umweltfreundliche Erzeugungsanlagen gebaut werden. Der Stromabsatz und die Investitionen in den Ausbau der Erneuerbaren Energien werden regelmäßig durch EnergieVision e.V. überprüft.
„Ökostrom ist nicht gleich Ökostrom“, differenziert Helmfried Meinel, Vorstandsmitglied von EnergieVision e.V. und Mitglied der Geschäftsleitung bei der Verbraucherzentrale NRW. „Wichtig ist die Entscheidung für Ökostromprodukte, die einen zusätzlichen Umweltnutzen bieten. Der entsteht nur dann, wenn neue umweltfreundliche Erzeugungsanlagen gebaut werden und auf diese Weise Strom aus konventionellen Quellen schrittweise ersetzt wird.“ Mit dem ok-power Label wird erstmalig die Initiierung – also Projektierung und Finanzierung – von neuen Anlagen als Grundlage für die Zertifizierung herangezogen.

 
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