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Die Strompreisgarantie von HAMBURG ENERGIE

Welchen Bereich deckt die normale Preisgarantie ab? Und welchen die volle Preisgarantie? Worin unterscheiden sich beide? Wir sagen es Ihnen:

  1. Die Preisgarantie (eingeschränkt auf Energiepreis und Netzentgelte)
    Die Preisgarantie bietet einen Basisschutz vor Preiserhöhungen. Geschützt sind die Bereiche der Netznutzungsentgelte und der von HAMBURG ENERGIE beeinflussbaren Kosten. Selbst wenn sich z.B. der Stromtransport oder -einkauf verteuern: Ihr Tarif bleibt bis zum Ablauf der Preisgarantie der alte. Sollten die übrigen Bestandteile – also gesetzliche Steuern, Abgaben und Umlagen – steigen, kann sich das auch auf Ihren Preis auswirken.

    Ihre Vorteile
    Sie erhalten Ökostrom mit einem echten Umweltnutzen und preiswerten Konditionen. Außerdem gibt es bei HAMBURG ENERGIE keine Mindestvertragslaufzeit. So haben Sie monatlich die Möglichkeit, zu wechseln – zum Beispiel zu unserem Angebot mit voller Preisgarantie.

  2. Die volle Preisgarantie inklusive aller Steuern und Abgaben
    Die volle Preisgarantie bedeutet einen sicheren Rundumschutz. Alle Preisbestandteile – gesetzliche Steuern, Abgaben und Umlagen ebenso wie Netznutzungsentgelte und von HAMBURG ENERGIE beeinflussbare Posten – sind darin enthalten. Egal, was sich hier verändert: Solange Ihre volle Preisgarantie andauert, ist Ihr Preis stabil. Ohne Wenn und Aber.

    Ihre Vorteile
    Wenn Sie Gewissheit haben möchten, sind Sie mit der uneingeschränkten Preisgarantie auf der sicheren Seite. Und das für nur einen Cent mehr je Kilowattstunde. Gleichzeitig bleiben Sie flexibel und können monatlich wechseln.


Preisgarantie

Preisgarantie

Volle Preisgarantie

Volle Preisgarantie
Preisgarantie Legende

 

Die Bestandteile unseres Strompreises lassen sich in drei Bereiche gliedern: Den ersten und größten Bereich bilden gesetzliche Steuern und Abgaben – darunter fallen z. B. die Mehrwertsteuer und die EEG-Umlage. Den zweiten Bereich bilden die Netznutzungsentgelte, sie machen rund ein Viertel des Strompreises aus. Die Energiekosten stellen den dritten Bereich dar, dazu zählen die Posten Strombeschaffung, Vertrieb und Kundenservice – also alle Bereiche, die von HAMBURG ENERGIE direkt beeinflusst werden können. Insgesamt machen diese Energiekosten nur rund ein Fünftel des gesamten Strompreises aus.

Zusammensetzung des Strompreises

Entwicklung der Steuern, Abgaben und Netzentgelte von 2013 bis 2016

Fragen zum Strompreis

  • Wie setzen sich die Tarife von HAMBURG ENERGIE zusammen?

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    Wie die meisten Tarife setzen sich auch die von HAMBURG ENERGIE aus einem Arbeits- und einem Grundpreis zusammen. Daraus ableiten lässt sich der spezifische Preis je Kilowattstunde, der entscheidend für Preisvergleiche und Preissteigerungen ist.

    Arbeitspreis
    Mit dem Arbeitspreis werden die Kosten für den Verbrauch einer Kilowattstunde (kWh) Strom bezeichnet. Der Arbeitspreis setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen: Enthalten sind Kosten für gesetzliche Steuern und Umlagen (z. B. EEG-Umlage und Stromsteuer), für die Netznutzung sowie für Energiebeschaffung, Vertrieb und Kundenservice. Der Arbeitspreis wird in Cent pro Kilowattstunde (Ct/kWh) angegeben.

    Grundpreis
    Während der Arbeitspreis in Abhängigkeit vom tatsächlichen Stromverbrauch nach Kilowattstunden berechnet wird, handelt es sich beim Grundpreis um die verbrauchsunabhängige Strompreis-Komponente. Enthalten sind Kosten für die Abrechnung, die Messung und den Messstellenbetrieb. Der Grundpreis wird in Euro pro Monat angegeben.

    Spezifischer Preis
    Multipliziert man den Arbeitspreises mit den verbrauchten Kilowattstunden und rechnet die Grundgebühr pro Jahr hinzu, erhält man den Gesamtpreis. Daraus lässt sich der spezifische Preis errechnen, der effektiv je Kilowattstunde bezahlt wird. Für einen Hamburger Durchschnittshaushalt mit einem Verbrauch von 3.000 kWh pro Jahr heißt das bei unserem Tarif TOR ZUR WELT:

    • Arbeitspreis
      25,40 Ct x 3.000 kWh = 762,- €
    • Grundpreis
      12 Monate x 7,90 € = 94,80 €
    • Gesamtpreis
      762,- € + 94,80 € = 856,80 €
    • Spezifischer Preis
      856,80 € / 3.000 kWh = 28,56 Ct/kWh
  • Ist Ökostrom teurer als konventioneller Strom?

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    Ökostrom ist heute weitaus günstiger als landläufig angenommen und oft sogar preiswerter als konventioneller Strom aus Atom- und Kohlekraft. Zudem gilt wie bei vielen Produkten auch bei Ökostrom: Qualität zahlt sich auf lange Sicht aus.

    Bis 2050 sollen laut Bundesregierung 80 Prozent des Strombedarfs aus erneuerbaren Quellen stammen. Mit gutem Grund: Atomenergie birgt hohe Risiken, und es gibt bislang keine Möglichkeit, den anfallenden Atommüll langfristig sicher zu lagern. Energie aus fossilen Energieträgern ist ebenfalls nicht nachhaltig. Sie belastet das Klima, und die fossilen Ressourcen sind endlich. Die gesellschaftlichen Kosten, die aus den Nachteilen von Atomenergie und fossilen Energieträgern langfristig entstehen, sind im Strompreis bislang nicht abgebildet. Sie belasten die Verbraucher auf Umwegen trotzdem: Beispielsweise müssen Kosten für die Endlagerung von Atommüll und entstehende Umweltschäden letztlich aus Steuergeldern beglichen werden.

    Einen Ausweg bieten die erneuerbaren Energien, also die Nutzung von Wind-, Wasser- und Sonnenkraft. Sie sind umweltfreundlich, risikoarm und langfristig nutzbar. Durch sie entstehen keine volkswirtschaftlichen Folgekosten, die nicht im Strompreis enthalten sind. Darüber hinaus sind die regenerativen Ressourcen – anders als Öl, Gas, Kohle und Kernenergieträger – weltweit frei verfügbar. Deutschland wird unabhängig von teuren Rohstoffimporten und Preisschwankungen auf den Energiemärkten.

  • Was ist die EEG-Umlage?

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    Deutschland hat sich anspruchsvolle Ziele gesetzt: Bis 2050 sollen 80 Prozent des Strombedarfs aus erneuerbaren Quellen gedeckt werden. Damit übernimmt die Bundesrepublik in Europa und weltweit eine Vorreiterrolle. Diese Ziele lassen sich nur erreichen, wenn der Ausbau der erneuerbaren Energie konsequent gefördert wird. Dies geschieht mit der Förderung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Im EEG werden gezielt Anreize gesetzt, in erneuerbare Energien zu investieren. Wie funktioniert das? Die Netzbetreiber sind verpflichtet, den Strom aus regenerativen Erzeugungsanlagen abzunehmen. Die Betreiber der Anlagen bekommen vom Netzbetreiber feste, auf 20 Jahre garantierte Vergütungssätze für den eingespeisten Strom. Die Vergütungssätze liegen dabei über dem durchschnittlichen Strompreis an der Börse. Wer in regenerative Erzeugungsanlagen investiert, bekommt folglich seinen Strom verbindlich abgenommen und erhält sichere Preise. Das fördert den Ausbau der erneuerbaren Energie in Deutschland.

    Der Netzbetreiber verkauft den Strom aus den regenerativen Erzeugungsanlagen an der Börse. Damit deckt er aber nicht die Ausgaben durch die festen EEG-Vergütungssätze, die er an die Anlagenbetreiber zahlen muss. Die Differenz zwischen der Vergütung nach EEG und dem Erlös an der Börse wird auf den Verbraucher umgelegt – mit der sogenannten EEG-Umlage. Die Energieversorger sind verpflichtet, die EEG-Umlage bei den Kunden einzusammeln und an den Übertragungsnetzbetreiber weiterzuleiten.

  • Was sind Netzentgelte?

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    Die Netzentgelte sind Gebühren, die Strom- und Gasnetzbetreiber für die Nutzung ihrer Netzinfrastruktur bei den Energieversorgern erheben. Das Netzentgelt ist somit eine Gebühr für den Transport und die Verteilung von Strom bzw. Gas.

  • Was ist die Offshore-Umlage?

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    Ein Teil der in Deutschland regenerativ erzeugten Strommenge soll künftig aus Offshore-Anlagen stammen – also Windenergieanlagen, die zumeist in großen Windparks vor der Küste in Nord- und Ostsee entstehen. Die Übertragungsnetzbetreiber müssen dafür Sorge tragen, dass diese Anlagen an das Stromnetz angebunden werden. Geschieht das nicht rechtzeitig, müssen Entschädigungsleistungen an die Anlagenbetreiber gezahlt werden. Um das Haftungsrisiko für die Übertragungsnetzbetreiber zu minimieren und den Ausbau der Offshorewindenergie zu beschleunigen, hat die Bundesregierung die Einführung der Offshore-Umlage beschlossen. Damit wird ein Teil der anfallenden Entschädigungsleistungen auf die Verbraucher umgelegt. Die Offshore-Umlage wird von Verbraucherschützern kritisiert, weil damit die Belastungen der Energiewende einseitig auf die Verbraucher umgelegt werden.

  • Was ist die KWKG-Umlage?

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    Die KWKG-Umlage funktioniert ähnlich, wie die EEG-Umlage. Mit ihr wird die Förderung von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen nach gleichem Muster wie bei der EEG-Umlage auf die Verbraucher umgelegt. Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen werden gefördert, weil sie durch die gleichzeitige Gewinnung von Strom und Wärme sehr effizient und damit umweltfreundlich sind, obwohl sie auch mit konventionellen Brennstoffen betrieben werden.

  • Was ist die Sonderkunden-Umlage?

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    Die Umlage nach § 19 Abs. 2 Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV) regelt, dass sich stromintensive Betriebe bei der Bundesnetzagentur von der Zahlung der Netzentgelte befreien lassen können. Mit dieser Regelung soll angesichts steigender Energiepreise die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen auf den Weltmärkten gesichert werden. Mit der Umlage nach §19 StromNEV werden die Kosten der Befreiung der stromintensiven Betriebe auf die übrigen Verbraucher umgelegt.

  • Was ist die Abschaltumlage?

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    Netzbetreiber entschädigen große Stromverbraucher dafür, dass sie ihre Anlagen dann abschalten, wenn zu wenig Strom im Netz ist. So bleibt die Stabilität gesichert. Die Entschädigungszahlungen werden über die Abschaltumlage von den Verbrauchern finanziert.