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Ein Nahwärmenetz für den Fischbeker Heidbrook

Luftbild Andre Zand Vakili

54 Hektar – so groß ist das Gelände der ehemaligen Röttiger-Kaserne in Neugraben-Fischbek, welches nach dem Abzug der Bundeswehr 2004 zur Verfügung stand. Die IBA Hamburg erschließt hier nun ein neues Quartier mit 800 Wohneinheiten und reichlich Platz für weitere Ein- oder Zweifamilienhäuser. Deren zukünftige Bewohner profitieren nicht nur von einer guten Anbindung und der unmittelbaren Nähe zum Naturschutzgebiet Fischbeker Heide, sondern auch von einer umweltfreundlichen Versorgung durch den städtischen Energieversorger. Denn ein Teil des neuen Quartiers wird zukünftig von HAMBURG ENERGIE mit Wärme versorgt. Das Angebot des städtischen Energieversorgers hatte sich in einer EU-weiten Ausschreibung durchgesetzt. 

800 Wohneinheiten – das umfasst alle Geschosswohnungsbauten und die historischen Bestandsgebäude der ehemaligen Kaserne – werden über ein lokales Netz mit umweltfreundlicher Wärme versorgt. Entlang der Trassen bietet sich darüber hinaus auch für Anlieger mit kleineren Wohnhäusern die Möglichkeit, über einen Nahwärmeanschluss von HAMBURG ENERGIE versorgt zu werden.

Luftbild Grafik IBA

Die nötige Energie liefert eine Wärmezentrale mit zwei Blockheizkraftwerken auf dem Quartiersgelände. Deren Bau ist für Ende des Jahres geplant, sobald die aktuell laufende Erschließung des Geländes und damit auch die Verlegung der Haupttrassen für das Nahwärmenetz abgeschlossen sind.

Es ist erklärtes Ziel der IBA, mit der Entwicklung des Wohnquartiers Fischbeker Heidbrook neue Lebenswelten inmitten der Natur entstehen zu lassen. Mit einer nachhaltigen Versorgung leistet HAMBURG ENERGIE einen Beitrag dafür, dass Neubauprojekte umweltfreundlich und damit zukunftsfähig werden.

Mehr Informationen zum neuen Quartier unter http://naturverbunden-wohnen.de/naturverbunden-wohnen/fischbeker-heidbrook

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