Kochen & Backen


Lassen Sie keine
Hitze entweichen

Meisterköche setzen auf Energieeffizienz: Ein passender Deckel für jeden Topf spart bares Geld. Strom spart auch, wer Töpfe und Pfannen dem Durchmesser nach passend zur Herdplatte wählt. Oftmals sind diese kleiner als die Herdplatte, Energie entweicht somit ungenutzt.


Wer Wasser spart
spart auch energie

Ertränken Sie Gemüse und Kartoffeln beim Kochen nicht im Wasserbad. In den meisten Fällen genügt es, wenn der Topfboden mit Wasser bedeckt ist, so dass die Lebensmittel im heißen Dampf garen können. So sparen Sie Energie ein und die Vitamine und Mineralstoffe in Ihren Lebensmitteln bleiben auch erhalten.

Aufs Vorheizen
verzichten und
Restwärme nutzen

Beim Backen können Sie einiges an Stromkosten einsparen: Auf ein Vorheizen des Backofens kann in den meisten Fällen verzichtet werden. Ausnahmen sind sehr empfindliche Teigsorten wie Blätterteig. Durch den Verzicht auf das Vorheizen, können bis zu 20 Prozent Energie eingespart werden. Mit etwas Geschick lässt sich auch die Restwärme optimal nutzen, indem der Backofen ein paar Minuten früher abgeschaltet wird.

Nutzen Sie Umluft
und halten Sie den
Ofen geschlossen

Öffnen Sie während des Backens von Kuchen und Plätzchen nicht ständig die Backofentür, sonst entweicht unnötig Wärme. Wer die Umluftfunktion nutzt, spart nicht nur Strom und Geld, sondern auch Zeit. Denn neben einer um ca. 20 °C niedrigen Temperatur verkürzt sich auch die Backzeit.


Auf den richtigen
Topf kommt es an

Sparen Sie Energie durch richtige Töpfe: Kochen Sie eher mit hohen, schmalen Töpfen, als mit niedrigen, breiten. Diese verbrauchen wesentlich weniger Energie aufgrund des geringeren Topfbodendurchmessers. Auch der Einsatz von Schnellkochtöpfen lohnt sich bei langen Garzeiten von über 20 Minuten. So sparen Sie bis zu 30 Prozent Energie.

Prüfen Sie, ob es
sich lohnt, Herd und
Ofen zu erneuern

Der Elektroherd mit gusseisernen Platten ist weit verbreitet, aber auch ein großer Stromverbraucher. Induktionsherde sind deutlich sparsamer; sie verbrauchen rund 40 Prozent weniger Energie als Kochmulden mit gusseisernen Platten und sind dabei nutzungsfreundlicher. Für Kochstellen gibt es kein EU-Label – für elektrische Backöfen schon. Das heißt bei der Anschaffung eines neuen Backofens können Sie sich für ein A-Klasse-Gerät entscheiden und damit Ihre Energiekosten dauerhaft im Griff behalten.

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Bild: Kochen & Backen
 

Die Tipps zur Reduzierung Ihres Energieverbrauchs wurden zusammengestellt von der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena). Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der dena.