2010 – Ökostrom aus Sonne und Wind

05.09.2019

2010 starteten wir bei HAMBURG ENERGIE in das erste Geschäftsjahr nach der Gründung 2009. Viele Projekte, die bereits im Vorjahr anstoßen wurden, fanden in diesem Jahr ihren Auftakt oder Abschluss – ein gemeinsames Kundencenter von HAMBURG WASSER und HAMBURG ENERGIE, die ersten Windräder auf dem Hamburger Klärwerk und der Start des 10-Megawatt Projektes für mehr Solarstrom in der Hansestadt.

Am 17. Juni eröffneten HAMBURG WASSER und HAMBURG ENERGIE das neue gemeinsame Kundencenter am Ballindamm. Als städtische Versorgungsunternehmen, die beide ganz natürlich einen Fokus auf Hamburg und die Metropolregion haben, ist die persönliche und direkte Erreichbarkeit für die Bürgerinnen und Bürger ein wichtiger Bestandteil im Selbstverständnis beider Unternehmen.

Hamburgs steife Brise

Nach der Einweihung der ersten eigenen Photovoltaikanlage im Dezember 2009 legten wir Ende Juni auch den Grundstein für unsere erste Windenergieanlage auf dem Hamburger Klärwerk. Am Standort Dradenau, welcher einen Teil der verschiedenen Reinigungsstufen des Klärwerkverbundes beherbergt, errichtete HAMBURG ENERGIE damit die zweite Produktionsanlage für umweltfreundlichen Strom. 

Die Investitionen in Höhe von 4,4 Millionen Euro, zahlen sich in mehrfacher Hinsicht aus: Die Anlage produziert jährlich Ökostrom für über 2.500 Haushalte und spart pro Jahr dabei etwa 3.100 Tonnen CO2 ein. HAMBURG WASSER errichtete auf dem Gelände eine Schwesteranlage desselben Typs, um mit dieser den Eigenbedarf des Klärwerks zu bedienen. Beide Anlagen sind seitdem gut von der Autobahn A7 aus zu erkennen und stehen seitdem weithin sichtbar für den Kurs Hamburgs in Richtung Energiewende.

Die Investitionen in Höhe von 4,4 Millionen Euro, zahlen sich in mehrfacher Hinsicht aus: Die Anlage produziert jährlich Ökostrom für über 2.500 Haushalte und spart pro Jahr dabei etwa 3.100 Tonnen CO2 ein. HAMBURG WASSER errichtete auf dem Gelände eine Schwesteranlage desselben Typs, um mit dieser den Eigenbedarf des Klärwerks zu bedienen. Beide Anlagen sind seitdem gut von der Autobahn A7 aus zu erkennen und stehen seitdem weithin sichtbar für den Kurs Hamburgs in Richtung Energiewende.

Die Sonne auf den Dächern der Stadt

Ende Juli folgte dann das nächste große Projekt von HAMBURG ENERGIE: Mit der neu gegründeten Tochter HAMBURG ENERGIE SOLAR gaben wir das Ziel aus, mindestens zehn Megawatt zusätzliche Solarleistung auf Hamburgs Dächer zu bringen. Hamburgerinnen und Hamburger konnten sich mit eigenen Anlagen und einer Bürgeranleihe an dem Projekt beteiligen. Damit wollten wir nicht nur die Sonne auf den Dächern unserer Stadt in umweltfreundliche Energie verwandeln, sondern auch eine Öffnung der Energiewende für Bürgerinnen und Bürger Hamburgs erreichen.

"Die Dächer Hamburgs bieten ein wertvolles Potential für die regenerative Energieerzeugung. Das ist ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen Energieversorgung in der Stadt. Über den Solaratlas und eine erstmals von HAMBURG ENERGIE aufgelegte Bürgeranleihe können sich Bürgerinnen und Bürgern aktiv an diesem Zukunftsprojekt beteiligen."

Anja Hajduk (Grüne), Umweltsenatorin 2008–2010

Mit dem Hamburger Solaratlas unter www.hamburg-energie-solar.de konnten Eigentümer das Potential ihrer Hausdächer für die Stromerzeugung aus Sonnenenergie ganz einfach selbst ermitteln. Ist die Dachfläche geeignet, lässt sich mit dem Bau einer Photovoltaikanlage selbst CO2-freier Strom erzeugen. Die Einspeisung des Stroms nach Erneuerbare-Energien-Gesetz garantiert eine feste Vergütung auf 20 Jahre. Der Hamburger Solaratlas umfasst den Innenstadtbereich – rund 40 Prozent des Stadtgebiets.