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Häufig gestellte Fragen

Rechnung und Vertrag

Im Gegenteil: Ökostrom ist heute sogar oftmals weitaus günstiger als Tarife, die Strom aus fossilen Quellen oder Atomkraft beinhalten. Das gilt ganz besonders, wenn Sie sich noch im teuren Grundversorgungstarif befinden.

Diese Aussage gilt aber insbesondere dann, wenn man die Schäden für Umwelt und Gesundheit einbeziehen, die durch konventionelle Energieversorgung verursacht werden: Bis 2050 sollen deshalb laut Bundesregierung 80 Prozent des Strombedarfs aus erneuerbaren Quellen gedeckt werden. Mit gutem Grund: Atomenergie birgt hohe Risiken, und es gibt bislang keine Möglichkeit, den anfallenden Atommüll langfristig sicher zu lagern. Energie aus fossilen Energieträgern ist ebenfalls nicht nachhaltig. Sie belastet das Klima, und die fossilen Ressourcen sind endlich. Die gesellschaftlichen Kosten, die aus den Nachteilen von Atomenergie und fossilen Energieträgern langfristig entstehen, sind im Strompreis bislang nicht abgebildet. Sie belasten die Verbraucher auf Umwegen trotzdem: Beispielsweise müssen Kosten für die Endlagerung von Atommüll und entstehende Umweltschäden letztlich aus Steuergeldern beglichen werden.

Einen Ausweg bieten die erneuerbaren Energien, also die Nutzung von Wind-, Wasser- und Sonnenenergie oder auch Erdwärme. Diese Energiequellen sind umweltfreundlich, risikoarm und langfristig nutzbar. Durch sie entstehen keine volkswirtschaftlichen Folgekosten, die nicht im Strompreis enthalten sind. Darüber hinaus sind die regenerativen Ressourcen – anders als Öl, Gas, Kohle und Kernenergieträger – weltweit frei verfügbar. Deutschland wird unabhängig von teuren Rohstoffimporten und Preisschwankungen auf den Energiemärkten.

Wie die meisten Tarife setzen sich auch die von HAMBURG ENERGIE aus einem Arbeitspreis und einem monatlichen Grundpreis zusammen. Abhängig von Ihrem voraussichtlichen Jahreverbrauch ergibt sich aus Arbeitspreis und Grundpreis Ihr monatlicher Abschlagsbetrag.

Arbeitspreis
Mit dem Arbeitspreis werden die Kosten für den Verbrauch einer Kilowattstunde (kWh) Strom bezeichnet. Der Arbeitspreis setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen: Enthalten sind Kosten für gesetzliche Steuern und Umlagen (z. B. EEG-Umlage und Stromsteuer), für die Netznutzung sowie für Energiebeschaffung, Vertrieb und Kundenservice. Der Arbeitspreis wird in Cent pro Kilowattstunde (Ct/kWh) angegeben.

Grundpreis
Während der Arbeitspreis in Abhängigkeit vom tatsächlichen Stromverbrauch nach Kilowattstunden berechnet wird, handelt es sich beim Grundpreis um die verbrauchsunabhängige Strompreis-Komponente. Enthalten sind Kosten für die Abrechnung, die Messung und den Messstellenbetrieb. Der Grundpreis wird in Euro pro Monat angegeben.

Die Preise für unsere Profi-Tarife werden als Netto-Preise (ohne Umsatzsteuer) ausgewiesen. 

Nutzen Sie dafür bitte das SEPA-Mandatsformular und senden Sie das ausgefüllte Formular an:

HAMBURG ENERGIE GmbH
Vertriebsinnendienst
Billhorner Deich 2
20539 Hamburg

SEPA-Lastschrift-Formular

Preisbestandteile

Deutschland hat sich anspruchsvolle Ziele gesetzt: Bis 2050 sollen 80 Prozent des Strombedarfs aus erneuerbaren Quellen gedeckt werden. Damit übernimmt die Bundesrepublik in Europa und weltweit eine Vorreiterrolle. Diese Ziele lassen sich nur erreichen, wenn der Ausbau der erneuerbaren Energie konsequent gefördert wird. Dies geschieht mit der Förderung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Im EEG werden gezielt Anreize gesetzt, in erneuerbare Energien zu investieren. Wie funktioniert das? Die Netzbetreiber sind verpflichtet, den Strom aus regenerativen Erzeugungsanlagen abzunehmen. Die Betreiber der Anlagen bekommen vom Netzbetreiber feste, auf 20 Jahre garantierte Vergütungssätze für den eingespeisten Strom. Die Vergütungssätze liegen dabei über dem durchschnittlichen Strompreis an der Börse. Wer in regenerative Erzeugungsanlagen investiert, bekommt folglich seinen Strom verbindlich abgenommen und erhält sichere Preise. Das fördert den Ausbau der erneuerbaren Energie in Deutschland.

Der Netzbetreiber verkauft den Strom aus den regenerativen Erzeugungsanlagen an der Börse. Damit deckt er aber nicht die Ausgaben durch die festen EEG-Vergütungssätze, die er an die Anlagenbetreiber zahlen muss. Die Differenz zwischen der Vergütung nach EEG und dem Erlös an der Börse wird auf den Verbraucher umgelegt – mit der sogenannten EEG-Umlage. Die Energieversorger sind verpflichtet, die EEG-Umlage bei den Kunden einzusammeln und an den Übertragungsnetzbetreiber weiterzuleiten.

Die Netzentgelte sind Gebühren, die Strom- und Gasnetzbetreiber für die Nutzung ihrer Netzinfrastruktur bei den Energieversorgern erheben. Das Netzentgelt ist somit eine Gebühr für den Transport und die Verteilung von Strom bzw. Gas.

Ein Teil der in Deutschland regenerativ erzeugten Strommenge soll künftig aus Offshore-Anlagen stammen – also Windenergieanlagen, die zumeist in großen Windparks vor der Küste in Nord- und Ostsee entstehen. Die Übertragungsnetzbetreiber müssen dafür Sorge tragen, dass diese Anlagen an das Stromnetz angebunden werden. Geschieht das nicht rechtzeitig, müssen Entschädigungsleistungen an die Anlagenbetreiber gezahlt werden. Um das Haftungsrisiko für die Übertragungsnetzbetreiber zu minimieren und den Ausbau der Offshorewindenergie zu beschleunigen, hat die Bundesregierung die Einführung der Offshore-Umlage beschlossen. Damit wird ein Teil der anfallenden Entschädigungsleistungen auf die Verbraucher umgelegt. Die Offshore-Umlage wird von Verbraucherschützern kritisiert, weil damit die Belastungen der Energiewende einseitig auf die Verbraucher umgelegt werden.

Die KWKG-Umlage funktioniert ähnlich, wie die EEG-Umlage. Mit ihr wird die Förderung von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen nach gleichem Muster wie bei der EEG-Umlage auf die Verbraucher umgelegt. Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen werden gefördert, weil sie durch die gleichzeitige Gewinnung von Strom und Wärme sehr effizient und damit umweltfreundlich sind, obwohl sie auch mit konventionellen Brennstoffen betrieben werden.

Die Umlage nach § 19 Abs. 2 Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV) regelt, dass sich stromintensive Betriebe bei der Bundesnetzagentur von der Zahlung der Netzentgelte befreien lassen können. Mit dieser Regelung soll angesichts steigender Energiepreise die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen auf den Weltmärkten gesichert werden. Mit der Umlage nach §19 StromNEV werden die Kosten der Befreiung der stromintensiven Betriebe auf die übrigen Verbraucher umgelegt.

Netzbetreiber entschädigen große Stromverbraucher dafür, dass sie ihre Anlagen dann abschalten, wenn zu wenig Strom im Netz ist. So bleibt die Stabilität gesichert. Die Entschädigungszahlungen werden über die Abschaltumlage von den Verbrauchern finanziert.

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