Effiziente kommunale Versorgung mit Wasser und Energie

Jahrespressekonferenz von HAMBURG WASSER und HAMBURG ENERGIE.

Das vergangene Geschäftsjahr stand für HAMBURG WASSER ganz im Zeichen des Themas Energie. Neben der erfolgreichen Gründung des Tochterunternehmens HAMBURG ENERGIE hat sich der städtische Versorger ambitionierte Klimaschutzziele gesetzt: Bis 2018 will das Unternehmen energieautark sein – ein bundesweit einmaliges Vorhaben. Um die sinkenden Einnahmen aus dem Kerngeschäft aufzufangen setzt HAMBURG WASSER weiterhin auf Effizienzsteigerungen.

Eine stetig sinkende Wasserabgabe bei gestiegenen Kosten und einem nach wie vor hohen Investitionsbedarf in die Wasser- und Abwasserinfrastruktur bestimmen die geschäftlichen Rahmenbedingungen des städtischen Versorgers. „Stabile Preise und Gebühren für unsere Kunden lassen sich unter diesen Bedingungen nur durch permanente Effizienzsteigerungen gewährleisten“, so HAMBURG WASSER-Geschäftsführer Wolfgang Werner auf der Jahrespressekonferenz des Unternehmens. Ein Ziel, das HAMBURG WASSER seit dem Zusammenschluss von Hamburger Wasserwerken und Hamburger Stadtentwässerung durch die Zusammenlegung von Betriebsstandorten und einer einheitlichen Organisation für das Wasser- und Abwassergeschäft vorantreibt. Mit Erfolg: Die nach den Kartellverfahren gegen hessische Wasserversorger bundesweit begonnene Preisdebatte hat in Hamburg nicht stattgefunden. Der Grund: „Hamburg hat unter den deutschen Großstädten was die Wasserversorgung betrifft den drittgünstigsten Preis. HAMBURG WASSER ist damit ein Beispiel für effiziente kommunale Daseinsvorsorge“, so Wolfgang Werner. Um marktorientiert zu arbeiten, vergleicht sich HAMBURG WASSER im Rahmen des Benchmarkings freiwillig mit anderen Versorgungsunternehmen in Deutschland.

Neben der Nutzung von Synergien in der Organisation, steht vor allem das Thema Ressourceneffizienz im Mittelpunkt der Rationalisierungsanstrengungen von HAMBURG WASSER. Mit einem ambitionierten Ziel: In den nächsten acht Jahren will der städtische Versorger zu einer ausgeglichenen Energiebilanz kommen. Derzeit machen Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung noch über ein Prozent des gesamten Hamburger Energieverbrauchs aus.

Damit ist HAMBURG WASSER einer der größten Energieverbraucher in der Hansestadt. „Wir investieren in zahlreiche Maßnahmen, um einerseits Energie einzusparen und andererseits umweltfreundliche Energie selbst zu erzeugen. Bis 2018 werden wir auf diese Weise unseren Energiebedarf vollkommen selbst decken können. Das ist für einen städtischen Versorger deutschlandweit ein einmaliges Vorhaben“, so Dr. Michael Beckereit, Geschäftsführer von HAMBURG WASSER und HAMBURG ENERGIE. Eine erste Bilanz zog Michael Beckereit auf der Jahrespressekonferenz auch für die neue Energietochter: „Der Start in den Energienmarkt ist erfolgreich verlaufen. Nicht einmal ein Jahr nach dem Marktstart haben wir die Marke von 10.000 Kunden geknackt. Angesichts der Tatsache, dass wir uns als neue Marke in dem bundesweit am stärksten umkämpften Strommarkt etablieren mussten, sind wir mit diesem Ergebnis mehr als zufrieden. Jeden Monat kommen im Schnitt über 1.000 Kunden zu uns. Mit wachsender Bekanntheit im Markt gehen wir davon aus, dass wir diesen Wert weiter steigern können“. Ziel des Unternehmens ist es, mittelfristig die Nummer zwei in Hamburg zu werden.

Nach dem erfolgreichen Start in den Strommarkt wird das städtische Unternehmen als nächstes Gas für Privatkunden anbieten. Ab Herbst können Kunden in Hamburg und dem Umland Gas von HAMBURG ENERGIE beziehen. „Die Kunden können sich auf attraktive Angebote einstellen“, kündigte Michael Beckereit an. Ab 2011 folgen dann spezielle Strom- und Gasangebote für Gewerbe-, Bündel- und Industriekunden.
HAMBURG ENERGIE vertreibt nicht nur Strom. Seit dem Marktstart inestiert das Unternehmen in eine nachhaltige regenerative und ressourcenschonende Energieerzeugung in Hamburg und der Region. Nach der Fertigstellung einer 5.000 Quadratmeter großen Photovoltaikanlage auf der ehemaligen Deponie in Hamburg-Georgswerder im Dezember 2009 errichtet der städtische Energieversorger derzeit zwei  Windenergieanlagen auf dem Klärwerk Dradenau im Hamburger Hafen. Weitere Windenergienanlagen sind bereits in Planung. Neben Wind- und Sonnenkraft setzt HAMBURG ENERGIE zudem auf die effiziente Energieerzeugung mittels Kraft-Wärme-Kopplung. Zwei erste Blockheizkraftwerke entstehen am Unternehmenssitz in Rothenburgsort und in Kooperation mit der SAGA/GWG am Eidelstedter Weg.

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